Generalprobe für den Ernstfall

Wenn das erste Vorstellungsgespräch naht…

Der Weg zum Wunschberuf hat viele Hürden. Haben die Bewerbungsunterlagen den Arbeitgeber überzeugt, folgt oft die Einladung zu einem schriftlichen Eignungstest und hoffentlich im Nachgang auch die Einladung zum Vorstellungsgespräch.  Etwas Aufregung und Nervosität gehört sicherlich dazu, wenn die Schüler erstmals vor Personalern im Vorstellungsgespräch sitzen. Doch dies ist meist nur die Angst vor dem Unbekannten. Hier hilft das Training vor laufender Kamera.

Schüler im Gespräch mi den "Personalern"

Bereits zum 7. Mal sind die Barmer Krankenkasse und die Volksbank Bramgau-Wittlage eG zu Gast in der Oberschule, um für genau diesen Ernstfall zu trainieren. Die Referenten Malte Bruns, Christian Richter und Mattis Rehling simulieren praxisnah mit den Schülern der Oberschule Bad Essen die Vorstellungsgespräche vor laufender Kamera. Im Anschluss an das Einzelgespräch erfolgt die Analyse, denn nichts ist so wichtig wie der erste positive Eindruck.


Doch wie hinterlässt man so einen „guten Eindruck“? Hier haben die drei Experten wertvolle Tipps für die Schüler parat. Denn nicht nur das Gesagte ist im Gespräch ausschlaggebend. Selbst wenn sämtliche Fragen goldrichtig beantwortet werden, ist dies kein Garant für den „Traumjob“. Auch die Non-verbale Kommunikation wie Gestik und Mimik trägt zum Erfolg bei.
Ein Lächeln bei der Begrüßung sorgt für die ersten Sympathiepunkte. Hier hilft auch eine positive innere Einstellung. Denn eigene Gedanken, Empfindungen und auch die geistige Haltung beeinflussen die Körpersprache.


No-Gos sind verschränkte Arme, schlaffe Körperhaltung und natürlich auch der fehlende Blickkontakt. Wer mal mit den Händen fuchtelt oder mit den Haaren spielt fällt sicher nicht gleich unangenehm auf, denn ein bisschen Nervosität ist normal.
Natürlich gab es in der Schülerrunde auch nicht ganz ernst gemeinte Tipps wie: "Wenn ich das angebotene Getränk im Vorstellungsgespräch komplett austrinke, zeigt dies, dass man auch eine Arbeit immer zu Ende bringt...".


Nach diesem sehr praxisbezogenen Unterricht sind sich alle Schüler einig: Nun kann der „Ernstfall“ kommen und der „Traumjob“ wird – gut trainiert – ein Stück greifbarer.