Nach Rekordjahr Spende für soziale Projekte

Volksbank Bramgau-Wittlage und Schwäbisch Hall unterstützen die Tafel und das Babies Home Uganda

Bramsche. Spenden über jeweils 2000 Euro haben die Osnabrücker Tafel und das Projekt „Babies Home Uganda“ von der Volksbank Bramgau-Wittlage und ihrem Kooperationspartner Schwäbisch Hall erhalten. Nach Angaben von Volksbank-Vorstand Frank Rauschenbach resultiert die Unterstützung aus einem „Rekordjahr“ des Geldinstituts und der Bausparkasse, „von dem wir gerne etwas für soziale Zwecke weitergeben möchten“.

Symbolische Schecks erhielten Thomas Deppen (Zweiter von links) und Sabrina Assies (Zweite von rechts) aus den Händen von (von links) André Starmann (Bezirksdirektor Schwäbisch Hall), Frank Rauschenbach (Vorstand Volksbank) und Heinz Assies (Bezirksleiter Schwäbisch Hall). Foto: Björn Dieckmann

Thomas Deppen, Vorstandsmitglied der Osnabrücker Tafel, versicherte den Spendern, dass das Geld ausschließlich für die Außenstellen Bramsche und Wallenhorst eingesetzt werde. In Bramsche, so erklärte Deppen, gebe die Tafel mittlerweile Lebensmittel an mehr als 400 Kunden insgesamt aus, in Wallenhorst seien es rund 120. „Das ist nur mit einem großen ehrenamtlichen Einsatz zu leisten“, so Deppen. Möglich sei es deshalb, „dass wir unsere Mit arbeiter zu einem schönen Grillfest oder einer ähnlichen Veranstaltung einladen“.
Allerdings brauche der Verein auch immer Rücklagen, um die Arbeit aufrechterhalten zu können – so beispielsweise, „wenn einmal ein Kühlschrank kaputtgeht und ein Ersatz dringend nötig ist.“
Noch konkreter sind die Vorstellungen bei Sabrina Assies, was mit der Spende geschehen soll: Die junge Frau unterstützt das „Babies Home Uganda“. Dabei handelt es sich um ein Waisenhaus in Entebbe, der ehemaligen Hauptstadt des ostafrikanischen Landes.
Kinder und Jugendliche in Uganda bedürfen laut Assies Hilfe, da die Elterngeneration in großer Zahl von HIV und Aids betroffen sei. Im „Babies Home“ würden Waisen schon im jüngsten Alter aufgenommen und über die Schule bis zur Berufsausbildung begleitet. Um von Spenden aus Deutschland unabhängiger zu werden, sei nun ein Stück Land gekauft worden, das landwirtschaftlich genutzt werden soll. „Noch liegt es brach“, so Assies. Doch mit einer stattlichen Summe von 2000 Euro „lässt sich dort wahnsinnig viel anfangen“.

Quelle

Bramscher Nachrichten