jugend creativ

Kalkriese. 25 junge Künstler aus der Region haben sich beim Internationalen Wettbewerb „jugend
creativ“ für die nächste Runde qualifiziert. Auf der Ortsebene wurden im von der Volksbank durchgeführten Malwettbewerb im Rahmen eines Nachmittags bei der Varusschlacht in Kalkriese die
fünf besten Beiträge in den jeweiligen Altersgruppen prämiert.
In diesem Jahr lautete das Motto „Traumbilder! Nimm uns mit in deine Fantasie!“. Das Thema wurde von den Teilnehmern unterschiedlich interpretiert: So entstanden leuchtend bunte Fantasiemaschinen, lustige Märchenbilder ebenso wie spirituelle Motive und gesellschaftskritische Zeichnungen.
„Wir wollen künstlerische Talente fördern sowie das kreative Auseinandersetzen mit sozialen und
gesellschaftlichen Themen bestärken“, erklärte Susanne Thieschäfer von der Volksbank Bramgau-Wittlage, die die Preisverleihung im Gasthaus der Varusschlacht moderierte. Neben der Übergabe der Spielzeuge, Gutscheine und Gesellschaftsspiele gehörten auch ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung sowie ein Bastelworkshop zum Programm. Eine achtköpfige Jury hatte die jeweils fünf besten Bilder jeder Altersstufe aus den insgesamt 1084 Einsendungen ausgesucht.
In der Gruppe der Erst- und Zweitklässler gewann Vivien Mussenbrock, während Marina Friesen die
Konkurrenz der Dritt- und Viertklässler gewann. Beide gehen auf die Erich-Kästner-Schule in Bohmte.
Naomi Kashung Shimrah aus der 6c des Greselius-Gymnasiums Bramsche konnte in der nächsthöheren Klassenstufe triumphieren. Aus den Jahrgängen 7 bis 9 gewann Sophie-Michelle Pohlmeyer, die wie die Siegerin der Jahrgänge 10 bis 13, Elli Devjatko, das Gymnasium Bad Essen vertrat.
Die 3c der Erich-Kästner-Schule Hollage erhielt den Klassenpreis. Die Erstklässlerin Lea-Marie Plaßmeyer von der Christophorusschule Bohmte durfte sich über den ersten Platz beim Quizwettbewerb freuen.
Ein besonderes Lob erhielten Marvin Blesch, Giorgie Cvijic und Michael Solowjew von der Alexanderschule, die den Filmpreis und passenderweise Kinogutscheine entgegennehmen durften. Mit eigenen Zeichnungen und verstellten Stimmen hatten sie ein unterhaltsames, aber auch anregendes Video gestaltet, welches den Einsatz von Chemikalien bei Lebensmitteln kritisch thematisiert. „Lebensmittel sind nicht immer so schön, wie sie aussehen“, fasste die das Projekt betreuende Lehrerin Hale Ünlü-Lachnitt die Kernaussage zusammen.

Weitere Runden

Alle prämierten Wettbewerbsbeiträge wurden bereits einer weiteren Jury vorgelegt, die den Landessieger auswählt. Nach der Bundesebene wird am Ende schließlich auch ein internationaler Sieger im Wettstreit mit den besten Bildern aus sechs weiteren europäischen Ländern ermittelt.

Quelle: Bramscher Nachrichten