Reicht meine Rente im Alter?

Diese Frage hat das Wittlager Quartal Ralf Beckkötter, dem Vertriebsleiter der Volksbank Bramgau –Wittlage eG gestellt, weitergehend welche Maßnahmen der Einzelne denn ergreifen soll, um im Alter einen gleichbleibenden Lebensstandard zu halten.

Schon bei der ersten Frage lacht der sympathische Finanzprofi und erklärt, dass es fast genau so viele Möglichkeiten „privat vorzusorgen“ gibt wie Lebensläufe der Kunden der Volksbank Bramgau-Wittlage eG. „Zunächst einmal kommt es auf jeden Einzelnen persönlich an. Wie hoch wird die zu erwartende Rente sein?  ist die wohl alles entscheidende Frage. Danach ist zu klären, ob eine eigene Immobilie zur Verfügung steht. Ist diese zu 100 % bezahlt, fällt natürlich eine evtl. monatliche Miete weg. Vergessen werden dürfen hier aber nicht die Instanthaltungsaufwendungen. Aber auch die Frage nach den persönlichen Neigungen ist von erheblicher Bedeutung“.

Wieso das so ausschlaggebend ist, möchte ich im Gespräch wissen. „Eigentlich ganz einfach“, fährt Ralf Beckkötter fort: „die heutige Generation der Rentner oder derjenigen, die relativ kurz vor dem Renteneintritt stehen, sind ja eigentlich noch sehr jung und unternehmungslustig. Vielleicht möchte man sich Reiseträume erfüllen, für die während der Arbeitsphase nicht genügend Urlaub zur Verfügung stand, vielleicht möchte man sich aber auch den Traum von einem tollen Auto erfüllen oder anderes mehr. Damit möchte ich den Lebensstandard ansprechen, den ja wohl kaum jemand freiwillig senken möchte. Auch das Alter, mit dem eine private Vorsorge beginnen soll, ist von entscheidender Bedeutung, da natürlich die entsprechende Summe höher sein muss, wenn der Ansparzeitraum nur noch relativ kurz ist. Letztendlich aber ist entscheidend, wie hoch die monatliche „Privatrente“ sein soll. All die eben genannten Faktoren sind in jedem Einzelfall zu klären und können naturgemäß nicht pauschal beurteilt werden“.

Aber wenn ich mir das derzeitige Zinsniveau anschaue, lohnt es sich doch eigentlich gar nicht, das Geld für die spätere Rente zu sparen, so meine Frage an den Banker.

Wieder lacht Ralf Beckkötter und erklärt, dass es neben dem „guten alten“ Sparbuch noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten gibt, um vorzusorgen. „Nehmen wir einmal das weite Feld der Anlagefonds. Hier müssen wir unterscheiden, ob ein monatlicher Beitrag eher ohne Risiko angelegt werden soll oder ist der Anleger geneigt, ein etwas höheres  – aber kalkulierbares Risiko einzugehen oder soll es vielleicht eine Mischung aus beiden sein? Natürlich gibt es auch Lebensversicherungen – ob sich aber der Abschluss einer Lebensversicherung lohnt, kommt wie gesagt immer auf den Einzelfall an. Auch die Frage, ab wann es sich lohnt, für das Alter vorzusorgen, kann nicht global festgelegt werden, wobei es natürlich gut für den Anleger ist, so früh als möglich damit zu beginnen. Erstens ist der monatliche Betrag leichter zu „verschmerzen“ und zum anderen werden die angesparten Mittel dann beim Renteneintritt wahrscheinlich auch höher sein. Ob die vielzitierte „Riesterrente“ oder die steuerlichen Vorteile einer „Rüruprente“ für den Einzelnen günstiger oder überhaupt möglich ist, kann am besten in einem persönlichen Gespräch mit unseren Mitarbeitern vor Ort geklärt werden. Wichtig für unsere Kunden ist allerdings eine Botschaft: Die heutige Generation der Altersgruppe der 55 bis 60 jährigen ist größer als die Gruppe der Jugendlichen. Unsere Generationen werden immer älter und der Eintritt in das Arbeitsleben erfolgt heutzutage deutlich später, als es vielleicht noch vor 40 Jahren war. Nicht umsonst ist das Rentenniveau in den letzten Jahren doch merklich gesunken. Von daher möchte ich an dieser Stelle jedem empfehlen, sich mit seinem persönlichen Berater zu einem Gespräch über all die Fragen, die ich hier natürlich nur kurz anschneiden kann, persönlich zu informieren. Ob dann der Kunde privat „vorsorgt“ bleibt natürlich ihm selbst überlassen, denn wie heißt es doch in unserer Werbung : “Jeder hat etwas, das ihn antreibt“. Wir können bei der Richtung aber sicherlich wertvolle Hilfestellung geben.“ so Ralf Beckkötter zum Schluss unseres Gespräch.

Eigentlich hat mein Gesprächspartner Recht, denn ein persönliches Gespräch mit meinem Kundenberater kostet kein Geld und öffnet mir vielleicht die Augen für das was als Rentner auf mich zukommen kann.

Quelle

Text und Bild

Georg Majerski, Wittlager Quartal