Erster Spatenstich in Natbergen

Häuslebauer sollen im Mai 2016 starten können

Bissendorf. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben Vertreter der Gemeinde, der Volksbank Bramgau-Wittlage, der Immobilien GmbH und der Baufirma am Montagnachmittag den offiziellen Startschuss für die Erschließung den neuen Wohnbaugebietes Oberhasesche Mark in Natbergen gegeben.

„Was lange währt, wird endlich gut“, freute sich Volksbank-Vorstand Frank Rauschenbach über den Baubeginn: Obwohl sich der wegen anfänglicher Probleme mit dem Strom etwas verzögert habe, sei die Nachfrage nach den Wohnbaugrundstücken an der Grenze zur Stadt Osnabrück unverändert hoch.

35 Baugrundstücke

Zur Erinnerung: Der von der Bissendorfer Ratsmehrheit verabschiedete Bebauungsplan weist nördlich der Fritz-Reuter-Straße und westlich der Jeggener Straße 35 Baugrundstücke zwischen 600 und 900 Quadratmetern aus. Lediglich die Grünen hatten wegen fehlender Nahversorgung in Natbergen, der vorerst alleinigen Erschließung über die Jeggener Straße und ihrer Bevorzugung eine Ausweisung von Wohnbaugebieten in den Siedlungsschwerpunkten dagegen votiert.

 

Die Schaufeln fürs neue Wohnbaugebiet in Natbergen schwingen hier Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter (Zweiter von links), Vorstandsmitglieder der Volksbank Bramgau-Wittlage, Repräsentanten der CDU- und SPD-Ratsfraktion, des Bauamtes der Gemeinde sowie der Bau- und der Immobilienfirma

Alle Grundstücke reserviert

Das Baugebiet Oberhasesche Mark liegt im Grünen am nördlichen Ortsrand von Natbergen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Osnabrücker Stadtteil Lüstringen-Ost.

Alle 35 Grundstücke sind nach Angaben des Vermarkters schon reserviert. Dem Vernehmen nach sind sieben davon bereits verkauft, für sieben weitere sollen die Kaufverträge in der nächsten Woche unterschrieben werden.

Erschließung hat bereits begonnen

Mit den ersten Kanalbauarbeiten – zurzeit werden die Rohrsegmente für die Kanalschächte angeliefert und eingesetzt– hat die Erschließung bereits begonnen. Baureif sollen die Grundstücke nach Angaben von Thorsten Goerke von der ausführenden Baufirma Dallmann am 1. Mai 2016 sein: Wenn sie sich sputen, könnten die ersten Häuslebauer also vielleicht schon im Herbst kommenden Jahres einziehen.

 

Quelle

Text und Bild

Angelika Hitzke / Neue Osnabrücker Zeitung