29. Wirtschaftsforum in Bramsche

Hausaufgaben aus Wien für Bramscher Stadtplaner

Bramsche. Beim 29. Wirtschaftsforum in Bramsche hat der Wiener Zukunftsforscher Andreas Reiter zum Thema „Stadt im Wandel“ referiert.

Aufenthaltsqualität optimieren, den Bürgern Beteiligungsmöglichkeiten an der Stadtentwicklung verschaffen und für Erlebnisse sorgen. Dazu Nachbarschaften und Beziehungen pflegen. Darin liege für ein Mittelzentrum wie Bramsche in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine große Chance, betont Andreas Reiter.

Doch der Wettbewerb der Städte untereinander sei hart, verdeutlichte der Zukunftsforscher während des 29. Wirtschaftsforums in der Tuchmacherstadt, zu dem die Stadt und das Stadtmarketing Bramsche und die Volksbank Bramgau-Wittlage eingeladen hatten. Es gebe „Wandel und Veränderung“, sagte Reiter, „eine unglaubliche Transformation“. Tradierte und gewohnte Lebensformen brächen immer mehr auf. Auch der Handel müsse sich umstellen.

Der Gründer des ZTB Zukunftsbüros in Wien, Andreas Reiter, referierte engagiert in der Aula der IGS/Realschule an der Malgartener Straße.

Städte im Wandel – der Gründer des ZTB Zukunftsbüros aus Wien machte unter anderem die Globalisierung und die Digitalisierung dafür verantwortlich. Es gebe häufigere Job-Wechsel der Menschen , ebenso häufigere Wohnungswechsel und neue Wohnformen. Kinderbetreuungsangebote gewännen immer mehr an Bedeutung. Familienstrukturen würden sich immer mehr verändern, so Reiter: „Und Deutschland ist schon lange ein Einwanderungsland. Unsere Städte werden auch deshalb bunter.“ Das gelte es ebenfalls zu berücksichtigen.

Quelle

Text und Bild

Marcus Alwes / Bramscher Nachrichten