Volksbank vermeldet „ein Ergebnis über den Erwartungen“

Abschluss 2016 in Bramgau-Wittlage

Bramsche. Der Jahresabschluss lässt die Vorstände Frank Rauschenbach und Holger Benitz strahlen. Erstmals hat die Volksbank Bramgau-Wittlage in ihrer Geschichte ein Bilanzvolumen von über 600 Millionen Euro verzeichnet.

Das geht aus der inzwischen offiziell geprüften Fassung der Abschlussbilanz des Jahres 2016 hervor, die Rauschenbach und Benitz im Gespräch mit unserer Redaktion vorgestellt haben. Demnach lag das besagte Bilanzvolumen bei 610 Mio. Euro, zwölf Monate zuvor waren es noch 568 gewesen.

Dividendenausschüttung offenbar wie im Vorjahr

„Auch die Ertragslage ist wieder sehr ordentlich“, stellte Benitz heraus: „Wir haben erneut einen Ertragsüberschuss von rund 2,7 Millionen Euro bilanziert.“ Dazu komme „ein tolles Wachtsum im Einlagenbereich“, so Rauschenbach. Auch das Eigenkapital habe man weiter stärken können. Es sei „ein Ergebnis über den Erwartungen“. Die Volksbank Bramgau-Wittlage sei mit ihren insgesamt 15 Niederlassungen und knapp 120 Mitarbeitern in Bramsche, Rieste, im Altkreis Wittlage, in Wallenhorst und am Piesberg „strukturell gut aufgestellt“, betonte Rauschenbach. „Wir machen ein sauberes regionales Geschäft“, ergänzte Benitz.

Der Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank wollen beide Vorstände im Sommer wieder eine Dividendenauszahlung vorschlagen, kündigten sie an. In der Höhe ähnlich wie im Vorjahr, ließen sie durchblicken. Konkrete Zahlen dazu sollen zunächst jedoch die Mitglieder erfahren. Anschließend werde die breite Öffentlichkeit informiert, so Rauschenbach.

Rauschenbach: Neues Öffnungszeiten-Konzept akzeptiert

Bekannt ist jedoch, dass die Dividendenausschüttung im vergangenen Jahr bei sechs Prozent lag (unsere Redaktion berichtete). Die Mitglieder dürften damit zufrieden sein, in den Jahren danach könnte das Ergebnis angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase aber bereits etwas schmaler ausfallen. Eine Prognose, der auch Rauschenbach und Benitz ausdrücklich nicht widersprechen.

Zufrieden zeigte sich das Duo auch mit dem neuen Öffnungszeiten-Konzept in den 15 Niederlassungen sowie dem gezielt gestärkten Telefonservice-Angebot der Volksbank. „Es hat bisher kaum bis keine Beschwerden von unseren Kunden gegeben. Wir haben unsere Beratungsangebote erhalten, aber wir haben sie dem veränderten Nutzungsverhalten der Menschen angepasst“, erläuterte Rauschenbach.

Quelle

Text und Bild

Marcus Alwes / Bramscher Nachrichten