Nix geht mehr...

„ voraussichtlich für drei Tage vom 8.September bis zum 10.September 2017. Danach sind alle Umstellungen der Bankanwendung bei der Volksbank Bramgau-Wittlage eG vollzogen, die notwendig waren, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden“ erklärt der Vertriebsleiter Ralf Beckkötter in unserem Gespräch. „Für unsere Kunden ändert sich durch die Umstellung nur wenig und darüber informieren wir unsere Kunden umfassend in Flyern, Plakaten, Infoauszügen, Homepage und in persönlichen Gesprächen. In dem genannten Zeitraum können weder Kontoauszüge erstellt noch Geld von unseren Geldautomaten abgehoben werden. Auch das Online-Banking steht nicht zur Verfügung. Darüber hinaus ist es nur möglich, höchstens 500 € je Tag mit der Bankkarte zu begleichen. Aber wer kauft schon jeden Tag für 500€ ein, wobei die Bezahlung mit der Kreditkarte von dieser Beschränkung des Höchstbetrages nicht betroffen ist. Ich möchte unseren Kunden empfehlen, sich im Vorfeld mit dem entsprechenden Bargeld von unseren Geldautomaten zu versorgen. Dann gibt es auch keine Probleme über das gesamte Wochenende“ so der Vertriebsleiter in unserem Gespräch. Natürlich interessiert mich auch der Arbeitsablauf innerhalb der Bank vor einer solchen Umstellung, denn das Tagesgeschäft muss ja für alle Beteiligten „weiterlaufen“. „Ich bin froh“ so Ralf Beckkötter „dass die Leitung des Projektes von unserem Vorstand übernommen wurde. So hatten wir während der gesamten Laufzeit des Projektes immer nur kurze Entscheidungswege. Insgesamt sind wir seit ungefähr 12 Monaten mit dieser Umstellung befasst, wobei die Schulungen, die Unterrichtung aller Mitarbeiter etc. mit eingeschlossen sind. Man kann sich diese Umstellung in etwa so vorstellen, als wenn ich mir privat ein neues Handy kaufe und nun die Daten übertragen möchte. Ist das neue Handy systemgleich mit meinem bisherigen, wird vieles automatisch übertragen. In unserem Falle kann aber die Übertragung eben nicht automatisch erfolgen, so dass viele Daten erst durch eine genaue Bezeichnung der betreffenden Felder übertragen werden. Auch muss sich der Benutzer an einen neuen Ablauf gewöhnen. Hier allerdings greift das Handybeispiel etwas zu kurz“ schmunzelt Ralf Beckkötter, „wir müssen Daten von weit über 50.000 Kunden übertragen und das ist leider nicht mit einem einzigen Knopfdruck getan.

Alle unsere Kolleginnen und Kollegen sind offen an das für uns wohl größte Projekt der letzten Jahre herangegangen und für uns als Projektteam sehr wichtig: alle haben positiv auf diese Umstellung reagiert. Natürlich ist es ein großer auch persönlicher zusätzlicher Aufwand, denn auch wenn wir über das Wochenende geschlossen haben, so werden alle Mitarbeiter „arbeiten“ müssen.

Die Umstellung möchte ich in drei Abschnitte gliedern; zunächst einmal die Umstellung selbst. Danach folgen sogenannte Freigabetests und sobald diese Tests erfolgreich durchgeführt werden, erfolgt in einer zweiten Phase die offizielle Freigabe der Umstellung. Das ist für uns der „Point of no return“ Termin, danach gibt es kein Zurück mehr. Die dritten Phase  beginnt dann mit der Inbetriebnahme unserer Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker etc. Selbstverständlich konnten unsere Mitarbeiter auch schon während der Testphase im Vorfeld in einem Schulungssystem unter Echtbedingungen üben, aber die Wirklichkeit trifft uns dann am Montag, dem 11.September“ so Ralf Beckkötter, der aber davon überzeugt ist, dass alles Erforderliche getan worden ist, um diese Umstellung erfolgreich abzuschließen, „damit wir für unsere Kunden am  11. September 2017 wieder mit  allen Anwendungen in einer optimierten Optik und mit neuen Funktionen zur Verfügung stehen.“

Einen Hinweis möchte Ralf Beckkötter an dieser Stelle allerdings noch geben: Weder vor noch während der Umstellung wird ein Kunde angerufen, um etwa persönliche Daten per Telefon oder per Mail versendete Links anzuklicken weiterzugeben. Falls Kunden unsicher sind und Fragen haben, sollten Sie die Ihnen bekannte Rufnummer unseres Hauses anrufen“.  Ralf Beckkötter ist sich sicher, „Aus einem „Nix geht mehr“ wird ein „Alles geht wieder“.

Quelle

Georg Majerski

Wittlager Quartal