Erster Spatenstich für Neubau an Bramscher Bahnhofstraße

Appartments schon vergeben

Bramsche. Mit dem ersten Spatenstich haben am Mittwoch symbolisch die Bauarbeiten für den Neubau an der Bahnhofstraße in Bramsche begonnen. Mit vier Appartments und einem Penthouse schließt das „Parkside“ Appartmenthaus die Lücke zwischen Alter Molkerei und der Villa Sanders.

Bauherr ist die Immobiliengesellschaft der Volksbank Bramgau-Wittlage. Die Vermarktung wird für den Leiter „Bauen und Wohnen“ der Volksbank, Florian Schwirrat, offenbar kein großes Problem: Vier der fünf Eigentumswohnungen im gehobenen Segment seien bereits „mündlich vergeben“, auch für das rund 200 Meter große Penthouse als Krönung des Neubaus gebe es bereits mehrere Interessenten. Die Verhandlungen liefen allerdings noch, weil bei der baulichen Ausführung individuellen Wünsche des künftigen Eigentümers berücksichtigt werden sollten.

„Viele Leute bleiben stehen und fotografieren das Bauschild ab“, hat Architekt Axel Mutert beobachtet, dass es großes Interesse an dem Objekt gibt. Er hat sein Büro gleich

nebenan in der Alten Molkerei, was ihn auch zu dem Projekt inspiriert hat. Er wandte sich an die Volksbank, wo sich die Vorstände Frank Rauschenbach und Holger Benitz schnell für das „tolle Projekt“ begeistern konnten. „Es ist unser erstes Vorhaben in dieser Art, vorher haben wir Bauland vermarktet“, betont Frank Rauschenbach. Ein zweites Prjekt soll bald folgen: Im Baugebiet Stapelberger Weg entwickelt die Volksbank ein Objekt mit zwölf Mietwohnungen unterschiedlichster Größe.

Erst einmal geht es jetzt an der Bahnhofstraße los. Die Firma Schomaker aus Ostercappeln/Venne wird den Rohbau erstellen, die Bauzeit wird auf etwa zwölf Monate veranschlagt. Das hänge auch davon ab, welche Umplanungen die späteren Eigentümer wünschten, sagte Mutert.

Quelle

Text und Bild

Heiner Beinke, Bramscher Nachrichten