Die Volksbank Bramgau –Wittlage und der „Juliusturm“

„Was hat die Volksbank Bramgau-Wittlage mit dem „Juliusturm“ gemeinsam?“ möchte ich im Gespräch mit Ralf Beckkötter, dem Vertriebsleiter wissen.

Der Name „Juliusturm“ steht heute als Synonym dafür, dass der Staat spart und Rücklagen bildet. Dieser Name steht in enger Verbindung mit Fritz Schäffer, dem ersten Minister im Bundesfinanzministerium nach 1945. In dieser schweren Zeit schaffte es Fritz Schäffer, einen Betrag von 8 Mrd. Mark an Rücklagen zu bilden. Nach heutigem Geld sind das ca. 35. Mrd. Euro.
„Gemeinsam mit dem Juliusturm oder besser mit der sparsamen Hand des damaligen Ministers,
möchten wir gerade die ganz jungen Menschen mit dem Gedanken vertraut machen, (fast) jeden
Euro, der nicht benötigt wird, zu sparen. Mit dem Weltspartag, der 1925 erstmalig in Deutschland durchgeführt wurde, erinnern die Geldinstitute an jedem letzten Wochenende im Oktober an die Möglichkeit, Geld, das im Laufe einen langen Jahres in das „Sparschwein“ wanderte, auf das Sparbuch einzuzahlen. Natürlich werden die von den Eltern begleiteten Kinder dann auch mit einer
Kleinigkeit belohnt. Grundgedanke dieses Weltspartages ist es, den jungen Sparern die Wichtigkeit des Sparens nahezubringen. Mit dem erspartem Geld schaffen es so auch schon unsere jüngsten
Kunden, die finanzielle Grundlage für spätere Wünsche und Träume zu legen. Auf dieser Grundlage können die Wünsche und Träume irgendwann einmal Wirklichkeit werden. Außerdem soll den jungen Menschen die Wichtigkeit des Sparens nahegebracht werden, etwa um ein Sicherheitspolster für „schlechte Zeiten“ aufzubauen“ so Beckkötter.


Die berühmte Spardose hatte früher wirklich die Form eines Sparschweins. Das Schwein stand für Fruchtbarkeit und auch für Genügsamkeit. Beide Begriffe lassen sich auch mit dem Begriff „Sparen“
verbinden. Natürlich hat sich die Form der Spardose den Gegebenheiten des Zeitenwandels angepasst; heute haben Spardosen eher die Form von Spiderman oder dem vor allem bei den Jungen beliebten Fußball. Aber auch das „gute alte“ Sparschwein konnte seinen Platz bei den Sparern behaupten. Diese Kontinuität ist es, die wohl jeder Mensch mit dem Weltspartag verbindet.

In meiner Grundschulzeit wurden Sparmarken verkauft, die dann säuberlich aufgeklebt am Weltspartag zur Bank gebracht wurden. Das gibt es heute leider nicht mehr, aber nach wie vor halte ich das Sparbuch auch bei den jetzigen Niedrigzinsen für eine sinnvolle Alternative. Natürlich kann nicht jeder Sparer seine Finanzmittel in Immobilien etc. anlegen und gerade bei Beträgen bis 20.000 € sollte der Anleger genau überlegen: Welche Lebensplanung habe ich? Spare ich etwa für eine gesicherte Altervorsorge? Für eine größere Anschaffung? Davon ist natürlich auch die Art der Geldanlage abhängig. „Wir als Volksbank Bramgau – Wittlage beraten in diesen Fällen unsere
Kunden und gemeinsam „schneidern“ wir ein passgenaues Finanzkonzept“ erklärt Beckkötter. „Der
Grundstein für den soliden Umgang mit dem eigenen Einkommen wird, wie bei so vielen Gelegenheiten, schon in der Kindheit gelegt. Und daher hält die Volksbank Bramgau-Wittlage nach wie vor am Weltspartag fest, der wie in jedem Jahr am 30. Oktober stattfindet und selbstverständlich wird jedes Kind auch mit einem kleinen Geschenk bedacht“ so Ralf Beckkötter im Gespräch mit dem Wittlager Quartal. Eigentlich eine gute Sache, schon die jüngsten Sparer anzuleiten an „Morgen“ zu denken und die jungen Menschen beim Bau des eigenen „Juliusturm“ zu
begleiten. Nach dem Interview denke ich an meinen eigenen „Juliusturm“ und daran, dass manch ein Politiker sich bei Fritz Schäffer, dem damaligen Finanzminister einiges abgucken könnte. Wer sich bei seiner eigenen Geldanlage beraten lassen möchte, der ist bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksbank Bramgau – Wittlage genau richtig um dem eigenen „Juliusturm“ einen sicheren Stand zu geben.

Quelle:

Wittlager Quartal, Georg Majerski