Wie bekomme ich meinen perfekten Ausbildungsplatz?

Schon ab der neunten Klasse wird der Blick auf den baldigen Berufsstart ein immer wichtigeres Thema für viele Schülerinnen und Schüler. Zu Anfang steht natürlich die Berufsorientierung!
Denn - wofür interessiere ich mich wirklich? Wo liegen meine Stärken? Wo liegen meine Schwächen? Mittlerweile gibt es eine "wahre Informationsflut". Das erleichtert die Wahl nicht wirklich.

Die Oberschule Bohmte bietet hier ihren Schülern ein durchdachtes Unterstützungsangebot an: Von der klassischen Berufsberatung, einem umfassenden Praktikumsangebot bis hin zum Schnuppertag bei Unternehmen und vielem mehr ... Auch das Seminarangebot "Bewerbertraining" der Barmer, gemeinsam mit der Volksbank Bramgau-Wittlage eG, bildet einen wichtigen Baustein für die Orientierung in diesem "Dschungel an Möglichkeiten". Der Anfang des Seminars umfasste im Theorieteil eine Wiederholung der Themen wie Informationsbeschaffung, das Bewerbungsanschreiben mit Lebenslauf sowie die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Aber auch die Bedeutung sozialer Netzwerke fand Beachtung. Ein wichtiger Tipp des Referenten Dirk Kache lautet hier: "Prüft auch mal die sozialen Netzwerke, denn auch ein "virtueller Ruf" ist wichtig. Auch Personaler checken das Web. Es ist schon spannend zu sehen, ob und was über einen selbst geschrieben wird." 

Bewerbertraining in der Oberschule

Theorie ist wichtig, doch ist das alles?

Auch die Praxis spielt eine große Rolle. Denn Training ist nicht nur für Fußballprofis der Nationalelf notwendig, Auch für Einstellungstests und Vorstellungsgespräche kann es sich bei der Ausbildungsplatzsuche durchaus als nützlich erweisen. Momentan sind die Aussichten für Bewerber gut, denn es gibt mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Doch bedeutet dies nicht automatisch, dass man seinen Traumjob erhält. Denn der Weg zu einer Ausbildungsstelle führt meist über ein Auswahlverfahren. Sicherheit liefert der folgende Praxispart:
Begonnen wurde mit einem Testtraining. Im Anschluss folgte das Kameratraining, das sicherlich bei einigen Schülern für ein leichtes "Kribbeln im Bauch" sorgte. Anne-Marie Meins von der Volksbank machte den Schülern deutlich, das  gerade hier das Kameratraining die Schüler unterstützen und den Schülern Sicherheit geben soll. "Wer sich gut vorbereitet hat, kann überzeugter sprechen." Dirk Kache fügte ergänzend hinzu: "Auch eigene Fragen stellen bringt Pluspunkte, denn dies zeigt das eigene Interesse am Unternehmen." Doch nicht nur die verbale Kommunikation spielt eine große Rolle im Vorstellungsgepräch. Auch ein angemessenes Outfit, die Körpersprache und der Blickkontakt sind bedeutend.

Die beiden Referenten waren sich am Ende einig: "Die Schüler haben motiviert mitgearbeitet und hatten viel Spaß - auch bei dem Kameratraining. Die Rückmeldungen waren sehr positiv."