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Vertreterversammlung 2026:
Vereinigte Volksbank mit sehr gutem Wachstum und klarem Bekenntnis zur Region

Die Vereinigte Volksbank hat im Rahmen ihrer Vertreterversammlung in der OsnabrückHalle auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückgeblickt. Die Vertreter beschlossen auch in diesem Jahr wieder eine Dividende in Höhe von 7,5 %. Dies unterstreicht die solide Ertragslage der Bank und ihre Fähigkeit, auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld Mehrwerte für ihre Mitglieder und die Region zu schaffen.

Erfolgreiche Kreditvergabe und Anlagenentwicklung

Im vergangenen Jahr konnte die Vereinigte Volksbank ihre Position in der Region weiter stärken. Das Kundenwertvolumen stieg 2025 auf 4,15 Milliarden Euro und damit um 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon entfallen 1,64 Milliarden Euro auf Kundenkredite einschließlich Verbundkreditgeschäft und 2,51 Milliarden Euro auf Kundenanlagen einschließlich Depots und Anlagen bei Verbundpartnern.

Auch die Bilanz entwickelte sich positiv. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 1,83 Milliarden Euro, die Kundeneinlagen stiegen auf 1,44 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalbasis ohne Bilanzgewinn wurde weiter ausgebaut und belief sich zum Jahresende auf 198 Millionen Euro. Damit sieht sich die Bank wirtschaftlich gut für die Zukunft aufgestellt.

Die Ertragslage blieb im Geschäftsjahr 2025 insgesamt solide. Der Bruttoertrag verbesserte sich auf 46,7 Millionen Euro, das operative Ergebnis lag bei 15 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg der Verwaltungsaufwand infolge des laufenden Transformationsprozesses auf 31,7 Millionen Euro.

Nachfrage nach Immobilienkrediten und privaten Baufinanzierungen deutlich gestiegen

Die Nachfrage nach Immobilienkrediten und privaten Baufinanzierungen zog 2025 deutlich an. Die Darlehenszusagen stiegen im bilanzwirksamen Geschäft auf 132,8 Millionen Euro, im Verbundgeschäft auf 12,3 Millionen Euro. Insgesamt verzeichnete die Bank im Jahr 2025 ein Rekordjahr mit rund 150 Millionen Euro Neuzusagen für Immobilienkredite und Baufinanzierungen; mehr als 300 Familien konnten auf dem Weg in die eigenen vier Wände begleitet werden. Vorständin Beate Jakobs, betonte in diesem Zusammenhang: „Die Situation am Immobilienmarkt in unserer Region ist deutlich besser als vielfach angenommen. Trotz höherer Kosten und eines veränderten Zinsumfelds bleibt der Traum vom Eigenheim in Osnabrück und im Umland weiterhin realisierbar. Entscheidend sind eine solide Finanzierung, ausreichendes Eigenkapital und eine Beratung, die zur persönlichen Lebenssituation passt.“

Klares Bekenntnis zur Region und gleichzeitige Investition in digitale Angebote

Die Vereinigte Volksbank betreute zum Jahresende 2025 ca. 76.000 Kundinnen und Kunden sowie rund 40.000 Mitglieder. Mit 2 Hauptsitzen, 4 RegionalCentern, 14 Filialen, 9 SB-Standorten und 4 zusätzlichen Geldautomaten-Standorten bleibt sie in Stadt und Landkreis Osnabrück breit aufgestellt. „Von Bersenbrück bis Glandorf und Bohmte sind wir in Stadt und Landkreis fest verankert. Und das bleiben wir auch“, erklärte Beate Jakobs. So wurde zum Beispiel im RegionalCenter Bramsche Ende 2025 eine neue „Online-Welt“ geschaffen und die Filiale in Wallenhorst Anfang 2026 umfassend modernisiert. Ende 2026 bzw. Anfang 2027 ist zudem eine Renovierung des RegionalCenters in Glandorf geplant. Vorstand Heiko Engelhard machte in diesem Zusammenhang noch einmal deutlich: „Wir ziehen uns nicht aus der Fläche zurück, sondern investieren bewusst in unsere Präsenz vor Ort.“ Dieses Bekenntnis spiegelt sich auch im personellen Ausbau wider: So wurde der Personalbestand in der Kundenberatung um 14 Prozent und im Service um 7 Prozent erhöht. Damit stärkt die Bank gezielt ihre Nähe zu den Kundinnen und Kunden – vor Ort, telefonisch und persönlich-digital.

Gleichzeitig investiert die Vereinigte Volksbank weiter in digitale Angebote und moderne Zugangswege. Die Nutzerquote des elektronischen Postfachs lag zum Jahresende 2025 bei 60,7 Prozent, die der SecureGo plus App bei 80,3 Prozent. Auch digitale Karten, Wero und die VR Banking App gewinnen weiter an Bedeutung. Damit verbindet die Bank persönliche Nähe vor Ort mit einem zeitgemäßen digitalen Angebot.

Nachhaltigkeit und regionales Engagement

Für die Vereinigte Volksbank bedeutet Nachhaltigkeit mehr als einzelne Maßnahmen, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Upmeier betonte. Vielmehr gehe es um ein ganzheitliches Verständnis aus Umweltaspekten, sozialer Verantwortung und wertebasierter Unternehmensführung. Dazu zählen unter anderem Ressourcenschonung, Lieferantenrichtlinie, regionales Engagement, faire Vergütung, Weiterbildung, Gesundheit am Arbeitsplatz, Integrität im Handeln sowie ethische Geschäftsbeziehungen. Damit unterstreicht die Bank ihren Anspruch, Nachhaltigkeit dauerhaft im Bankalltag und in der Unternehmensführung zu verankern.
Auch über das klassische Bankgeschäft hinaus bleibt die Vereinigte Volksbank ein wichtiger Faktor für die Region. Im Jahr 2025 unterstützte sie 330 Projekte mit rund 450.000 Euro. Hinzu kommen unter anderem 2 Millionen Euro Gewerbesteuer für die Kommunen und 1,7 Millionen Euro Auftragsvolumen für das regionale Handwerk. Ein besonderes Augenmerk richtete Vorstand Heiko Engelhard auf die vor zwei Jahren gegründete Volksbank-Stiftung „respektplus“, die sich gezielt gegen Gewalt und Hetze in der Region einsetzt. Die Stiftung verfügt über ein Kapital von 2 Millionen Euro, dass sukzessive über die nächsten Jahre auf 5 Millionen erhöht werden soll.

Dividende in Höhe von 7,5 % für 2025

Der Bilanzgewinn 2025 beträgt rund 3,14 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen vor, die Dividende bei 7,5 % zu belassen. Die Vertreterversammlung stimmte dem Vorschlag einstimmig zu.
Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr Entlastung erteilt.

Der Genossenschaftsverband Weser-Ems bescheinigte der Bank einen insgesamt mängelfreien Prüfungsbericht und eine geordnete Vermögenslage. Die Bank konnte in einem herausfordernden Marktumfeld wieder ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielen, stellte der „Prüfungsdienstleiter Banken“ Stefan Grüterich vom Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. zusammenfassend fest.

Hermann Steuwer als Aufsichtsratmitglied verabschiedet

Bei den anschließenden Wahlen zum Aufsichtsrat wurde Hermann Steuwer aufgrund des Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat verabschiedet. Für seine mehr als 40-jährige Tätigkeit überreichte ihm Stefan Grüterich vom Genossenschaftsverband Weser-Ems e. V. neben der Ehrenurkunde auch die Goldene Ehrennadel des Verbandes.

Franziska Theilmann und Dirk Hünefeld als neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt – Weg der Verjüngung und der geschlechtlichen Gleichverteilung wird damit nachhaltig fortgesetzt

Christina Schulte wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Ebenfalls einstimmig neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Franziska Theilmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin aus Osnabrück, sowie Dirk Hünefeld, Leiter Finanzen/Rechnungswesen der Schneider Holding GmbH aus Bohmte. Damit erhöht sich die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder von acht auf zukünftig neun Mitglieder. „Dies halten wir mit Blick auf die erforderliche fachliche Expertise im Gremium sowie die angestrebte regionale Verteilung der Mitglieder über unser Geschäftsgebiet hinweg, für richtig. Auch setzen wir damit den Weg zur weiteren Verjüngung im Aufsichtsrat konsequent fort und weisen eine annähernd paritätische Besetzung von Frauen und Männern auf. All das ist Ausdruck unserer gelebten, nachhaltigen Unternehmensführung“, erklärte Matthias Upmeier.

Insgesamt zog die Bank ein positives Fazit zum Geschäftsjahr 2025: wirtschaftlich stabil, regional verankert, investitionsbereit und nah an den Menschen in der Region.